
4. Konzert
Konzert- und Kongresszentrum Harmonie Heilbronn
Theodor-Heuss-Saal
Ouvertüre über drei russische Volkslieder
Requiem für drei Violoncelli
Chant du ménestrel
Ouvertüre über drei tschechische Volkslieder
Waldesruhe
Pezzo capriccioso
„Allegro con brio“ aus dem Concerto grosso Nr. 1
Fantasie über Themen aus „Le coq d’or“
Ouvertüre über ein spanisches Marschthema
Finale aus dem Cellokonzert
Michael Flaksman
Michael Flaksman wurde 1946 in Akron, Ohio, USA geboren. Erste violoncellistische Ausbildung bei Ernst Silberstein, später bei Maurice Eisenberg. Langjährige, häufige Teilnahme an Meisterkursen bedeutendster Cellisten. Universitätsstudium 1963 -1970 an der Harvard University.
Ab 1969 Orchestertätigkeit als Solocellist bei mehreren renommierten Orchestern. Internationale Kursleitungen und Gastdozenturen. Gründung der „Carl-Flesch-Kurse“ in Baden-Baden. Flaksman ist auch künstlerischer Leiter des von ihm in Italien gegründeten Ascoli Piceno Festivals und Mitbegründer des „Carl Orff Festivals“ in Apulien.
Große Erfolge feierte Flaksman als Solist bei Konzerten in West- und Osteuropa, im fernen Osten und besonders in Amerika.
1991 Berufung zum Professor für Violoncello an der Musikhochschule Mannheim, wo er zusammen mit seiner Frau Jelena Flaksman-Ocic eine große, erfolgreiche internationale Celloklasse leitet. Die jungen Cellisten des heutigen Abends sind allesamt Meisterstudenten des Ehepaars Flaksman und werden von diesen gefördert. Michael Flaksman ist den Heilbronner Musikfreunden aus seiner Zeit als Solocellist des WKO und durch frühere Auftritte beim HSO bestens in Erinnerung.
Tomasz Daroch
Der 1989 in Lodz/Polen geborene Tomasz Daroch studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Michael Flaksman und Prof. Jelena Flaksman-Ocic. Daroch ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Regelmäßige Teilnahme an internationalen Meisterkursen. Als Solist und Kammermusiker gastierte er bei Festivals in Deutschland, Polen, Frankreich, in den Niederlanden und den USA. Er hatte Soloauftritte mit bekannten Orchestern. Konzerte mit ihm wurden mehrfach im Fernsehen und Rundfunk übertragen. Daroch spielt ein Vuillaume Cello der Instrumentensammlung des Landes Baden-Württemberg.
Maciej Kulakowski
Maciej Kulakowski wurde 1996 in Gdansk/Polen geboren und begann bereits mit sechs Jahren mit dem Cellospiel. An der Musikschule Gdansk bekam er Unterricht von Feliks Nowowiejski und Prof. Jadwiga Ewald. Maciej ist ein äußerst aktiver junger Musiker. Er nahm bereits an vielen musikalischen Festivals in Polen, Italien, Kanada und China teil. Der Hochbegabte erhielt eine Vielzahl von Preisen wie kaum ein anderer junger Musiker in seinem Alter. Das Können von Maciej wird in der Begründung der Preisverleihung beim Oldenburger Musikwettbewerb prägnant gewürdigt:
„Der Franzose Camille Saint-Saëns hat sein 1. Cellokonzert a-Moll vor über hundert Jahren komponiert. Doch wer im Oldenburger Schlosssaal hört, wie Maciej Kulakowski auf seinem Instrument Hochspannung in die bewegten Achteltriolen lädt und trotzdem elegant, virtuos spielt, teilt spontan die Einschätzung der Jury-Vorsitzenden Elena Nogaeva: Es ist als ob Saint-Saëns dieses Konzert für Maciej geschrieben hätte“.
Auch Maciej Kulakowski studiert in der renommierten Cello-Klasse der Professoren Flaksman/Ocic an der Musikhochschule Mannheim.
Boris Nedialkov
Boris Nedialkov, geboren 1992 in Sofia, gilt als einer der talentiertesten jungen Musiker seiner Generation. Er genießt nicht nur hohe Anerkennung in seinem Heimatland Bulgarien, er machte sich durch seine Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker bereits auch einen Namen in Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Slowenien, Russland und weiteren Ländern.
Im Alter von 12 Jahren wurde Boris als Jungstudent an der Staatlichen Hochschule für Musik und Kunst in Mannheim aufgenommen. Derzeit studiert er in der Cello-Klasse von Prof. Michael Flaksman und Prof. Flaksman-Ocic. Er nahm bereits an zahlreichen Meisterkursen teil. Prof. Bernard Greenhouse war so beeindruckt von Boris, dass er ihn zu privatem Cello-Unterricht in sein Haus in den USA einlud. Nach dieser Arbeit bezeichnete Prof. Greenhouse Boris Nedialkov als einen jungen Cellisten mit großem technischen Können und erstaunlicher Musikalität. Es sei angemessen, Boris als Wunderkind zu bezeichnen und er sehe keine Grenzen für das, was Boris als Künstler erreichen könne.
Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag ab 16:30 Uhr zur kostenlosen Nutzung aller HNV-Verkehrsmittel.




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