Heilbronner Sinfonie Orchester - Bild Konzertreihe

4. Konzert | Konzertreihe 2018/2019

Sonntag, 10. Februar 2019

KLASSIK!


Konzert- und Kongresszentrum Harmonie Heilbronn

Theodor-Heuss-Saal

Beginn: 19:30 Uhr

Dirigent: Alois Seidlmeier



Der in Fribourg (Schweiz) geborene Jean-Jacques Goumaz begann 1988 sein Musikstudium am Conservatoire de Fribourg. Weitere Studien führten ihn nach Bern, London und München zu Francois Leleux.
Für seine solistische Ausbildung erhielt Goumaz mehrere Stipendien, darunter die „Bourse Glasson“ und den „Prix Hermann Elsner“. 2001 erhielt er den 2. Preis beim Oboenwettbewerb am „Royal College of Music“ in London und war 2002 Preisträger des Internationalen Oboenwettbewerbs in Belgrad.
Neben Engagements u.a. bei den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin und dem Bayerischen Staatsorchester war er als Solo-Oboist beim Kammerorchester München verpflichtet. Seit 2003 hat er diese Position im Orchester des Nationaltheaters in Mannheim inne.
Im Oboenkonzert von Mozart musiziert Goumaz zusammen mit seinem ehemaligen Chef, Alois Seidlmeier, der am Nationaltheater in Mannheim stellvertretender Generalmusikdirektor und 1. Kapellmeister des Orchesters war, diesmal als Solist mit dem Künstlerischen Leiter und Dirigenten des Heilbronner Sinfonie Orchesters.


KLASSIK!

Sergej Prokofieff


Symphonie classique op. 25

Wolfgang Amadeus Mozart


Konzert für Oboe und Orchester C-Dur KV 314

Maurice Ravel


Le Tombeau de Couperin

Franz Schubert


Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589



Natürlich pflegt das Heilbronner Sinfonie Orchester nicht nur das Repertoire des 
19. und 20. Jahrhunderts, sondern setzt gerne auch Kompositionen der Wiener Klassik auf das Programm. Mozarts herrliches C-Dur-Konzert bietet gleichzeitig die Gelegenheit, auch das wunderbare Instrument Oboe einmal ins Rampenlicht zu rücken. Franz Schuberts sechste Sinfonie atmet ebenfalls den Geist der Klassik, auch wenn bereits der Eindruck, den Rossinis Wienbesuch 1816 auf ihn machte, unüberhörbar ist. Diese Sinfonie wird häufig als Abgrenzung zu Schuberts letzter Sinfonie als die „Kleine C-Dur“ bezeichnet, doch man täusche sich nicht: In ihrer Spielzeit von über einer halben Stunde steckt große Sinfonik!
Ergänzt wird das Programm durch zwei Kompositionen, die sich ganz individuell
und hochoriginell mit der Klassik auseinandersetzen: Prokofieffs heiterer und humorvoller sinfonischer Erstling parodiert liebevoll die Musik Haydns und des frühen Tschaikowskis, Ravel beklagt in den barocken Formen seiner „Tombeau“-Suite nicht nur den Tod seiner im ersten Weltkrieg gefallenen Freunde und Kollegen,sondern setzt wehmütig einer ganzen verschwundenen Epoche ein Denkmal. Vier einzigartige Meisterwerke, vier echte Klassiker.

Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag ab 16:30 Uhr zur kostenlosen Nutzung aller HNV-Verkehrsmittel.

Jean-Jacques Goumaz

Jean-Jacques Goumaz

Oboe

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