
1. Konzert | Konzertreihe 2026/2027
Sonntag, 18. Oktober 2026
VORHANG AUF!
Konzert- und Kongresszentrum Harmonie Heilbronn
Theodor-Heuss-Saal
Dirigent: Alois Seidlmeier
VORHANG AUF!
Ein mitreißender Opern- und Operettenabend mit Werken von Rossini, Donizetti, Bizet, Künneke, Lehar u.a.
Daniel Behle . TENOR
Aleksandra Domashchuk . SOPRAN
Ljubomir Milanovic . BARITON
Traditionell steht beim Heilbronner Sinfonie Orchester ja immer ein festlicher Opernabend am Beginn einer Spielzeit, und diese liebgewordene Tradition wollen wir natürlich auch dieses Jahr fortsetzen – schließlich gibt es kaum eine Gattung, die so verschwenderisch Emotion, Dramatik und Gefühl vereint wie die Oper. Standen in den vergangenen Jahren diese aufregenden Opernabende häufig ganz im Namen eines Komponisten, etwa Wagner oder Puccini, so gönnen wir uns (und Ihnen!) dieses Jahr ein abwechslungsreiches Best-of mit Ausschnitten aus Opern von Rossini, Donizetti, Bellini und Bizet. Arien und Duette aus so großartigen Werken wie „Carmen“, „Der Liebestrank“ oder „Der Barbier von Sevilla“ verwandeln die Bühne des Theodor-Heuss-Saals zur großen Opernbühne.
Aber es gibt noch eine andere Spielart des Musiktheaters, für die das Heilbronner Sinfonie Orchester immer schon ein Herz hatte, nämlich die Operette. Und so finden sich in unserer zweiten Konzerthälfte Juwelen dieser Gattung, und Sie dürfen sich freuen auf so unsterbliche Nummern wie „Ach, ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst“ aus Millöckers „Bettelstudent“ oder „Strahlender Mond“ aus Künnekes „Vetter aus Dingsda“ – das sprüht vor Witz und Geist, aber auch vor Sentiment und Emotion, etwa beim betörenden Duett „Lippen schweigen“. Auf der Grenze zwischen Oper und Operette steht Friedrich von Flotow, ein genialer Komponist und mit seiner „Martha“ Mitte des 19. Jahrhunderts der Schöpfer der meistgespielten Oper weltweit. Auch Ausschnitte aus diesem Meisterwerk dürfen nicht fehlen, und so dürfen Sie sich an diesem Herbstabend unter anderem auch über die „letzte Rose“ des Sommers freuen.
Verpassen Sie diesen Abend nicht, wenn sich Perlenfischer, Wandergesellen, chinesische Prinzen und lustige Witwen auf unserer Bühne die Klinke in die Hand geben! Unser hervorragendes Solistenterzett ist ein Garant für Ohrenschmaus, Herzklopfen und sicher auch hier und da für feuchte Augen, oder, wie es Donizetti ausrücken würde, für die eine oder andere „furtiva lagrima“.
Daniel Behle
Der Tenor und Komponist Daniel Behle zählt zu den vielseitigsten deutschen Sängern seiner Generation. 2020 wurde er für seine Einspielung „MoZart“ mit dem OPUS Klassik als „Sänger des Jahres“ ausgezeichnet. Sein Repertoire reicht von der Barockmusik über die Klassik und Romantik bis hin zu Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Er gastiert regelmäßig an den bedeutendsten Opernhäusern Europas, darunter die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden, die Mailänder Scala, die Bayerische Staatsoper München sowie die Dutch National Opera Amsterdam. Als Konzertsänger arbeitet er mit renommierten Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig und der Sächsischen Staatskapelle Dresden zusammen. Auch als Komponist ist Daniel Behle erfolgreich: Seine 2023 uraufgeführte Operette „Hopfen und Malz“ wurde begeistert aufgenommen, eine zweite Operette ist bereits in Arbeit.
Aleksandra Domashchuk
Die 2000 geborene ukrainische Sopranistin Aleksandra Domashchuk studiert derzeit im Master an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Marion Eckstein. 2026 war sie Finalistin des Tenor Viñas Competition in Barcelona. Bereits 2025 erreichte sie das Semifinale des Operalia-Wettbewerbs von Plácido Domingo und erhielt ein Wagner-Stipendium für die Bayreuther Festspiele. Opernerfahrung sammelte sie unter anderem als Pamina und Papagena im Gewandhaus Leipzig sowie als Almirena bei den Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe. Weitere Engagements führten sie als Anna in Verdis „Nabucco“ und als Gran Sacerdotessa in Verdis „Aida“ an das Badische Staatstheater Karlsruhe. Von 2024 bis 2025 gehörte sie dem Opernstudio der Opéra Royal de Wallonie-Liège an. Dort debütierte sie 2026 als Adina in Donizettis „L’elisir d’amore“. Im Juni 2026 folgte ihr Debüt als Giulietta in Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“.
Ljubomir Milanovic
Der Bariton Ljubomir Milanovic studiert im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Snežana Stamenkovic und ist seit 2025 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er ist Preisträger internationaler Gesangswettbewerbe, darunter des Cascais Opera Competition (2026) sowie des Anneliese-Rothenberger-Wettbewerbs (2025), bei dem er mit dem Gottlob-Frick-Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Bereits während seines Studiums gastierte er auf renommierten Bühnen und in bedeutenden Konzertsälen Europas. Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro „Le nozze di Figaro“, Dr. Falke „Die Fledermaus“ und Peter Besenbinder „Hänsel und Gretel“. Sein professionelles Operndebüt gab er 2024 am Pfalztheater Kaiserslautern in Verdis „Don Carlo“, weitere Engagements führten ihn unter anderem an das Theater Koblenz. Meisterkurse bei renommierten Künstlerpersönlichkeiten ergänzen seine Ausbildung.
Die Eintrittskarte gilt ab 3 Stunden vor Veranstaltungsbeginn und danach bis Betriebsschluss als Fahrschein in den Bussen und Bahnen des HNV.
Einführung zum Konzert – für alle, die mehr wissen wollen!
Vor dem Konzert gibt es wertvolle Einblicke in das Programm: Am Konzerttag von 17:15 bis 17:45 Uhr im Theodor-Heuss-Saal der Harmonie Heilbronn. Andreas Benz oder Dr. Hermann Forschner führen mit spannenden Erläuterungen und Klangbeispielen in die Werke des Abends ein.
Die Teilnahme ist mit Ihrer Konzertkarte kostenlos.
Nicht verpassen – ein Wissensvorsprung, der das Konzerterlebnis noch intensiver macht!




